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Häufig gestellte Fragen

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Korrekte Einstellung / Ausrichtung von SAT-Anlagen

Richtig einstellen leicht gemacht

Um die Antennenposition einzustellen, geht man wie folgt vor:
1) Erst einmal grob ausrichten,am besten nach bereits montierten Antennen in der Nachbarschaft.
2) Dann wird der vertikale Winkel eingestellt. Dieser ist je nach Wohnort verschieden.
.....(siehe Azimuth Tabelle - PDF )
3) Die Feinjustierung erfolgt anschließend mit einem passenden Messgerät oder wenn möglich mit einem
....Receiver. Der Receiver bzw. das Messgerät wird mit dem jeweiligen LNB verbunden und der Spiegel so
....lange in kleinen Schritten gedreht, bis der Signalpegel am stärksten ist. Achten Sie darauf dass der LNB
....
innerhalb der Halterung richtig gedreht ist (Tilteinstellung)!
4) BeiMultifeed-Anlagen (für zwei Satelliten) wird die Prozedur zwei Mal durchgeführt und danach noch
....einmal, um einen für beide Satelliten optimalen Kompromiss (Schielen) zu finden.
5) Am Schluss werden die Einstellungen mit dem Receiver überprüft. Wenn alles korrekt ist, sind die Sender
....beider Satelliten in guter Qualität empfangbar.
6) Zur Fertigstellung muss die Antenne nur noch fest verschraubt werden, und dem SAT-Empfang steht
....nichts mehr im Wege.

ElevationAzimuth
pdfAzimuth / Elevations Tabelle Ö
pdfAzimuth / Elevations Tabelle D

Welcher Offset Parabolantennen Durchmesser ist der richtige für ASTRA-Einzelempfangsanlagen?

Für den Empfang des Satelliten Astra 19.2 Ost empfehlen wir für eine Anlage mit einem Teilnehmer (Universal Single-Speisesystem) einen Durchmesser von mindestens 60 cm.

Für eine Anlage mit mehreren Teilnehmern empfehlen wir für den Empfang des Satelliten Astra 19.2 Ost eine Offset-Parabolantenne von 75 cm oder größer.

Für den Empfang von ORF wird eine Spiegelgröße von mind. 80cm empfohlen.


Wie funktioniert das Empfangsteil (LNB)?

Der LNB verstärkt die ankommenden Satellitensignale um ein Vielfaches.
Zudem wird das eingehende Signal in die sogenannte ZF (Zwischenfrequenz) umgesetzt, da ansonsten eine Übertragung des Signals mit dem Sat Koax Kabel nicht möglich wäre. Hierbei werden alle ankommenden Frequenzen von 10700 MHz - 11700 MHz mit der Oszillator - Frequenz von 9750 MHz umgesetzt. Die Frequenzen zwischen 11700 MHz und 12750 MHz werden mit der Oszillator - Frequenz von 10600 MHz in die 2. ZF umgesetzt.

Wo ist der beste Aufstellungsort für eine Satelliten-Antenne?

Grundsätzlich gilt: Zum Satelliten muss absolut freie Sicht bestehen - jedes Hindernis stört, egal ob Dach, Haus, Baum oder Strauch (Ausrichtung ca. südlich). Wir empfehlen die Verwendung eines Optischen Messgerätes (zB. SATFINDER OPT) Im übrigen können Sie den Aufstellort frei wählen. Bei Garten-, Dach- oder Wandmontage sind die einschlägigen VDE-Bestimmungen (Blitzschutz, mechanische Festigkeit) zu beachten.

Was ist ein Transponder?

Ein Transponder ist nichts anderes, als eine Frequenz, die vom Satelliten abgestrahlt wird.
Auf dieser abgestrahlten Frequenz kann ein einzelner Sender (analoge Übertragung), sowie mehrere Sender aufmoduliert (digitale Übertragung) sein. Diese(r) werden dann in einem Paket an Ihre vorhandene Satelliten Empfangsanlage übertragen.

Da es eine Vielzahl an Sender gibt, enthält ein Satellit auch eine Vielzahl an Transponder.
Alle Sender, bzw. Transponder finden Sie auf www.lyngsat.com

Was ist DiSEqC?

DiSEqC (Digital Satellite Equipment Control) ist ein von EUTELSAT spezifiziertes Kommunikationssystem zwischen Sat-Receiver (Master) und peripheren Sat-Komponenten (Slaves) wie z.B. LNB´s, Multischalter, drehbare Antennensysteme.
Hierbei wird vom Receiver eine Befehlskombination an die Sat-Komponenten gesendet, die Satellit, Frequenzband und Polarisierung beinhaltet.
Dementsprechend schalten Multischalter, DiSEqC - Schalter und LNBs zur gewünschten Ebene um einen Empfang zu ermöglichen.

DiSEqC wird daher immer angewendet, wenn mehr als ein Satellit empfangen werden soll.

Was bedeutet FEC?

FEC steht für Forward Error Correction.
Die FEC entspricht der Viterbi-Rate, diese charakterisiert den vom Programm
Anbieter verwendeten Fehlerschutz.
Der DVB - Standard sieht hierfür folgende Werte vor: 1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 7/8.

Wenn in einem Übertragungssystem Vorwärtsfehlerkorrektur eingesetzt wird, kodiert der Sender die zu übertragenden Daten in redundanter Weise, so dass der Empfänger Fehler (ohne Rückfrage beim Sender) erkennen und korrigieren kann.

Was bedeutet Symbolrate?

Die Symbolrate beschreibt die Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird. Die Symbolrate wird gemessen in Mega Symbole pro Sekunde.
Mega ist hierbei eine Größenangabe.

Mega = 1 000 000

Was ist der "untere" bzw. "obere" Frequenzbereich (Low- / Highband)?

Das Low und High Band wird durch die Frequenz unterschieden:

Low Band: 10700 - 11700 MHz
High Band: 11700 - 12750 MHz

Die Umschaltung zwischen Low und High Band erfolgt durch die Zuschaltung eines 22 kHz Signals.
Sobald also ins High Band geschaltet werden soll, wird das 22 kHz Signal verwendet.

Was versteht man unter einem Öffnungswinkel?

Der -Blickwinkel- einer Satelliten Antenne zum Satelliten wird als Öffnungswinkel bezeichnet. Dieser Winkel wird in Grad angegeben und hängt von der Bauform und Größe der Satelliten Antenne ab. Der Öffnungswinkel sollte möglichst unter 3° liegen, da die Satelliten in einem Abstand von 3° zueinander positioniert sind.
Sollte der Öffnungswinkel größer als 3° sein, so können durch die Satellitenkonstellation Empfangsstörungen auftreten.

Was bedeutet die Abkürzung MPEG?

Die Motion Picture Expert Group hat einen Standard für die digitale Datenkompression festgelegt. Vereinfacht gesagt wird nur die Teilinformation übertragen, die sich von Bild zu Bild verändert. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die möglichst platzsparende digitale Verbreitung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen.

Was versteht man unter einer Satelliten-Kanalaufbereitung (Kopfstation)?

Diese Technik - häufig in Gemeinschaftsanlagen zu finden - bereitet Satelliten-Programme derart auf, dass sie ohne speziellen Receiver zu empfangen sind. Das Video- und Audiosignal wird in ein normgerechtes Fernsehsignal umgesetzt, das jedes TV-Gerät verarbeiten kann.

Woran erkenne ich ob mein LNB digitaltauglich ist?

Das LNB muss sowohl das Lowband (10,7-11,7 GHz) wie auch das Highband (11,7 - 12,7 GHz) empfangen können.
Zudem muss darauf geachtet werden, dass für das Low Band der Oszillator 9750 MHz und für das High Band der Oszillator 10600 MHz verwendet wird.




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