Servus TV
Zweieinhalb Jahre nach der Übernahme des privaten Fernsehsenders "Salzburg TV" durch den Getränke-Hersteller "Red Bull" geht nun die Entwicklung eines völlig neuen Formats in die Endphase: Ab 14. September soll unter dem neuen Namen "Servus TV" gesendet werden. Das Programm soll im ersten Schritt vor allem das Publikum im deutschsprachigen Raum erreichen, wie die APA aus gut informierter Quelle erfuhr. Programmdirektor Wolfgang Pütz war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Seit eineinhalb Jahren produziert das mehrere hundert Mitarbeiter umfassende Team Dokumentationen, Reportagen und Beiträge, denn es gilt, ab Sendebeginn täglich sechs Stunden neues Material auszustrahlen. Die Beiträge sollen dabei dieselbe Qualität erreichen wie beim ORF mit ähnlichen Formaten (etwa "Universum"). Auch Nachrichtensendungen, Sport und Unterhaltung sind im Programm geplant, Spielfilme wird es hingegen nicht geben.
„Servus TV“, der TV-Sender von Dietrich Mateschitz, startet im Herbst dieses Jahres auch via DVB-T in Österreich. Dies teilte die ORS, die Sendertochter des ORF, am 10. Juli mit. Servus TV sei damit das siebte Programm, das neben ORF1, ORF2, ATV, PULS 4, 3 Sat und ORF Sport Plus über DVB-T empfangen werden können, hieß es. In Wien und Niederösterreich könnten darüber hinaus mit P3 TV und N1 TV weitere Programme digital gesehen werden. Die ORS ist für alle digitalen Sat- und Antennen-Programme verantwortlich – auch für das neue hochauflösende „ORF 1HD“ und „Servus TV HD“-Programm via Satellit. Seit neuestem gibt es eine Reserveverbindung in Graz zum Satelliten, damit auch das Satellitenbild nie wieder einfriert, wenn das Wetter verrückt spielt.